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Notwendige Impfungen fuer Tanzania

 

Wir sind uns bewusst, dass von vielen angenommen wird, dass die quecksilberabgeleiteten Konservierungsstoffe, die in den meisten Impfstoffen verwendet werden, egal ob thimoserol (thimerosol in den US) oder modernere Alternativen,  moeglicherweise schaedlich sind und einen Abbau der Nervenzellen verursachen koennen. Dies kann besonders bei kleinen Kindern passieren; die meisten Bergsteiger jedenfalls bevorzugen es, sich selbst zu impfen, bevor sie nach Tanzania reisen.

 

Es gibt keinerlei Vorschriften fuer jegliche Impfungen, es sei denn der Bergsteiger hat erst kuerzlich eine Zone, in der das Risiko von Gelbfieber herrschte, betreten. Die folgenden Impfungen werden ueblicherweisevon den UK Gps empfohlen und werden am besten so wie unten aufgefuehrt, verabreicht. Die Liste der empfohlenen Impfungen fuer die Reise in Ostafrika wird regelmaessig von der WHO erneuert. Ihre einheimische Arztpraxis hat normalerweise eine aktuelle Liste vorliegen. Bitte befragen Sie diese.  

 

Gelbfieber   10 Tage vor ihrer Abreise

Typhus   10 Tage vor ihrer Abreise

Hepatitis A   2 Wochen vor ihrer Abreise

Diphtherie   3 Monate vor ihrer Abreise

 

Seit Juni 2008 ueberwacht das International Certificate of Vaccination for Yellow Fever diese Anforderung, wenn sie nach Tanzania einreisen wollen. Einreisebueros werden momentan darueber belehrt, auf den Beweis dieser Impfung zu bestehen.

 

Anti-malaria Prophylaxe fuer Tanzania

 

Gebiete unterhalb 1.800m Hoehe sind als chloroquine-immune Risikogebiete fuer Malaria bekannt, (plasmodium falciparum). Da ihre Zeit in den Bergen ueber dieser Hoehenlage sein wird, entscheiden sich die meisten Besucher nach ihrer Ankunft an einem Anti-Malaria Behandlungskurs teilzunehmen. Rezepte sollten nur in Ruecksprache mit ihrem Allgemeinarzt entschieden werden. Ausserdem sollte ihre medizinische Vergangenheit in Betracht gezogen werden. Waehrend zum Beispiel Larium (mefloquine) fuer einige gut vertraeglich ist, leidet ein fuenftel unter geringen neuropsychiatrischen Nebenwirkungen (seltsame Traeume, Schlaflosigkeit, Unsicherheit, Kopfschmerzen, etc.) und finden vielleicht doxycycline (100mg taeglich) eine bessere Entscheidung.

 

Wir empfehlen ihnen dringend, sollten Sie sich denn fuer Larium entscheiden, denken Sie gut darueber nach, an was fuer einem Datum Sie beginnen, die erste Dosis zu nehmen. Nebenwirkungen sind immer an diesem Tag am staerksten, der nach dem Abend der woechentlichen Dosis folgt. Am zweiten Aufstiegstag schlafen Sie gerade auf 3.000m Hoehe und werden auf 3.700m aufsteigen. 75% der Leute werden an diesem Tag nur sehr geringe Symptome von AMS (Altitude Mountain Sickness)erleiden.

 

Wenn der Tag, andem Sie das Larium nehmen sollen, am Tag vorher ist, ist es schwer zu unterscheiden, ob es die nun die Nebenwirkungen des Lariums sind oder hoehenbezogene Einfluesse. Deshalb ist es schwer, genau zu beobachten, wie gut Sie sich akklimatisieren. Das beste waere, wenn der sechste Aufstiegstag mit der woechentlichen Dosis zusammenfallen wuerde. Damit koennten Sie bei moeglichen Nebenwirkungen des Lariums beim Abstieg sichergehen, dass sie keiner Hoehnkrankheit ausgesetzt sind.

 

Der Verlauf der Behandlung des Lariums sollte 3 Wochen vor der moeglichen Exposition beginnen. (Anophelesmosquito) Ein Rezept ist erforderlich. 10 Tabletten kosten um die £25.

 

Bitte seien Sie sich im Klaren darueber, dass die Einnahme von Anti-Malaria nicht garantiert, dass Sie die Krankheit nicht uebertragen koennen. Einige Apotheker behaupten,  wenn Sie versuchen eine Diagnose an die Patienten zu stellen, die Anti-Malaria zu sich genommen haben, dass es schwieriger ist, das Zellplasma zu identifizieren und eine genaue Diagnose zu stellen.

 

Wenn sich ein Bergsteiger dafuer entscheidet, keine Antim-Malarias zu nehmen und anschliessend besorgt ist, er  oder sie koennte Malaria haben, wird er fuer einen Besuch in die AICC Clinic in Arusha geschickt, 5 Minuten Gehzeit von der Outpost Lodge aus. Dort wird eine Blutprobe entnommen und eine Probe vorbereitet. Der Apotheker wird blauen Farbstoff auf die Blutprobe tropfen lassen. Der Farbstoff haftet am Zellplasma, das leicht unter einem Mikroskop erkannt werden kann. Wenn eine negative Diagnose gestellt wird, ist der Bergsteiger in der Lage nachzufragen, ob er selbst die Blutprobe durch das Mikroskop sehen kann, wenn er es so wuenscht. Im Falle einer positiven Diagnose wird die Medizin verschrieben, die sehr effektive in der Behandlung der Krankheit empfunden wird.

Die Moeglichkeit Malaria zu bekommen unter den Leuten, die Tanzania besuchen, um auf den Kilimanjaro zu steigen, ist sehr gering. Das groesste Risiko tragen immer noch die Personen, die ihre Zeit in dichtbewohnten Gebieten in Arusha verbringen. Um die 3 oder 4 Fuehrer erleiden jaehrlich an Malaria. Sie mussten keine einzige Bergtour ausfallen lassen, bis sie wieder auf den Beinen waren. Malaria zu haben wird als kein ernsthafter Fall gesehen, da die Diagnose normalerweise schnell und exakt gestellt und die dafuer notwendige Medizin sehr wirksam ist.

 

 

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