Besprechung der Sicherheitsbestimmungen um auf den Killiman zu steigen
Unsere Einstellung zum Thema Sicherheit ist einzigartig, so das unser Leiter, vom Kilimanjaro National Park Authority vertraglich dazu angehalten ist, von Zeit zu Zeit Sicherheitsunterweisungen auf dem Berg und in der Routenauswahl abzuhalten, um Unfaelle vorzubeugen.
Er war verantwortlich für die Ermittlungen bei dem Erdrutsch 2006, welcher 3 Bergsteiger toetete. Fals Sie Sich den Report ueber den Unfall in den Western Breach durchlesen, bekommen Sie naehere Informationen ueber diesen Erdrutsch.
Zubehoer und Hilfsmittel, um die Sicherheit auf dem Kilimanjaro zu gewaehrleisten
Manche angehenden Bergsteiger, die Zeit mit dem Lesen der Websites anderer Kilimanjaro Organisatoren verbracht haben, haben uns gefragt warum, wenn das Team Kilimanjaro beruehmt fuer seine Sicherheit beim Bergsteigen ist, warum dann nicht der gleiche Fokus auf das Sicherheitsequipment gelegt wird, wie bei anderen Expeditionsfirmen.
Warum werden zum Beispiel keine Sauerstoffzelte oder extra Sauerstoff auf dem Weg zum Gipfel verwendet, so wie es andere Expeditionsgesellschaften tun, liegt daran, weil es irrtuemlicherweise suggerrieren wuerde, das der Bergsteiger dadurch sicherer auf dem Berg waere. Leider ist es so, dass manch schlechter ausgebildeten Bergfuehrer es vorziehen, solch "Sicherheitsequipments" als Marketingstrategie zu nutzen, um quasi den Preis in die Hoehe zu treiben. Das hat zur Folge, dass weniger erfahrene Bergsteiger sich davon abschrecken lassen und lieber zu Expeditionsfirmen gehen, die Sauerstoffzelte etc. dabei haben, anstatt einen angemessen Preis für die Besteigung zu zahlen.
Die Bergsteiger werden feststellen, dass diese Diskussion ueber solche Angelegenheiten sehr wahrscheinlich sehr aehnlich dazu ist, was sie woanderst gelesen haben. Dies ist ein absichtlicher Versuch, um einer ernsten Sorge aus dem Weg zu raeumen, wenn Bergsteigern sich selbst was vormachen, wenn Sie daran glauben, dass die Mitnahme bestimmter Gegenstaende in ihrer Ausstattung fuer Sie eine Versicherung ist, kein Risiko des Todes in grossen Hoehenlagen einzugehen. Die Realitaet jedoch zeigt, dass trotz der Ausruestung, etwas weniger als die Haelfte der 30 Todesfaelle, die jedes Jahr auf dem Kilimanjaro vorfallen, wahrscheinlich verhindert werden haetten koennen. Waehrend Leser doch herausgefunden haben, dass Bergsteigerunternehmen nur mit der bestimmten Ausruestung werben, um Bergsteigern ihre Sicherheit zu garantieren, werden Sie auch feststellen, dass wir Bergsteigern extrem davon abraten, sich nur psychisch auf bestimmte Materialien zu verlassen, die ihnen Sicherheit geben. Berge sind eine nicht zu unterschaetzende Umgebung, wo Sie zu bestimmten Zeiten nur die Haelfte an Sauerstoff einatmen, als Sie es gewohnt sind. Solange Sie nicht an einem Atmungsgeraet fuer die Sauerstoffzufuhr festhaengen, - dass uebrigens auch momentan gar niemand auf dem Kilimanjaro anbietet- kann auch nicht die beste Ausruestung der Welt dafuer sorgen, dass Sie die duenne Luft auf dem Kilimanjaro vertragen und alle Bergsteiger sollten verstehen, dass Sie unter dem bekannten Risiko aufsteigen, dass unter 1000 Personen, sich stets eine Person darunter befindet, die entweder sofort absteigt oder ihr Leben riskiert.
Bergsteiger sollten sich darueber im Klaren sein, dass es waehrend der Betreuung von namhaften Unternehmen, welche Druckkammern mit sich fuehren, in den letzten vier Jahren mindestens 2 Todesfaelle gab. Waehrend wenige Todesfaelle voellig unvermeidlich gewesen waren, waeren manch andere durchaus vermeidbar und wir haben zuweilen bemerkt, dass die Einschliessung von bestimmter Ausruestung als Standard auf einer Ausruestungsliste dazu dienen kann, mit einem unerfahrenen Fuehrer zu kommunizieren, sodass das Management des Unternehmens das Unterstuetzungspersonal beauftragen kann, welches dann bestaendig vorgeht und ueber eine langfristige Linderungstherapie in lebensbedrohlichen Bedingungen im Hochgebirge Hilfe leistet. Daraufhin folgt dann ein unmittelbar schneller Abstieg zu einer sichereren Hoehe und einer Evakuierung in eine Einrichtung für professionelle Unfallbetreuung. Dort koennen, unter Aufsicht eines Spezialisten, welcher als TK – Ratgeber geschult wurden, lebensrettende Massnahmen eingeleitet werden, anstatt einer pharmalogischen Ersten Hilfe vor Ort. Aus diesem Grund erwarten wir von den Bergsteigern, die Grenzen der Verlaesslichkeit unserer Ausruestung zu verstehen, um die notwendige Sicherheit des Bergsteigens zu gewaehrleisten.
Kurz gesagt, nicht die Ausruestung rettet Leben auf dem Kilimanjaro, sondern die entschlossene Durchfuehrung von gut ausgebildeten Fuehrern in geuebten und bewaehrten Verfahrensablaeufen.
Haeufige und praezise Kommunikation mit ihrem Fuehrer und die sorgfaeltige Selbstkontrolle sind somit der Schluessel fuer das Ueberleben beim Bergsteigen.
Die folgenden Punkte decken den groessten Teil der Ausruestung und Einrichtung ab, welche mit der Sicherheit auf dem Kilimanjaro allgemein in Verbindung gebracht werden:
Gebrauch von Gamow Bags/Ueberdruckkammern/ Tragbare Hoehenkammern auf dem Kilimanjaro
Wir haben festgestellt, dass die Ausruestung fuer eine Reise zum Kilimanjaro von sogenannten Experten empfohlen werden. Allerdings scheinen diese sich nicht sehr gut mit den topographischen Gegebenheiten des Kilimanjaro auszukennnen. Ein Gamow Bag ist eine sehr einfache, verschliessbare Kammer in welcher ein liegender Erwachsener Platz findet. Durch eine an der Kammer angebrachte Fusspumpe mit Ventil, laesst sich die Kammer mit der benoetigten Luft fuellen, die man auf einer bestimmten Hoehenlage benoetigt. Dies fuehlt sich dann so an, als ob man sich auf einer niedrigeren Hoehenlage mit hoeherem Luftdruck befinden wuerde. Solche Einrichtungen sind fuer Expeditionen zum Mount Everest hervorragend geeignet, wo es auf der Nordseite im Falle einer Evakuation bis zu vier Tage dauern kann bis man eine sichere Hoehenlage erreicht. Regelmaessige 30 minuetige Aufenthalte koennen in diesem Fall dazu beitragen, dass das Sauerstofflevel bei der betreffenden Person angehoben und somit Gehirnschaeden und Lungenoedern verhindert werden koennen. Am Kilimanjaro allerdings wuerde der Einsatz eines Gamow Bags unakzeptable Verzoegerungen hervorrufen und ist darueberhinaus kaum hilfreich. Ein sofortiger Abstieg ist hier meist die beste Loesung.
Eine minderwertige Qualitaet einer Ueberdruckkammer kann mehr als 30 Minuten dauern, bis es aufgebaut ist und unter Druck gesetzt wird. Der wahrscheinlichste Ort, wo man einen Gamow Bag benutzen wuerde, ist im Krater Camp bei 5729 Hoehenmetern. Bei einem rapiden Abstieg mit 2 Mitarbeitern in einer Hoehe von 5729 Metern (Stella Point) ist es realistisch, 300-450 senkrechte Meter innerhalb 30 Minuten abzusteigen. Einen Hoehenverlust von 300 Metern bedeutet normalerweise einen ausreichenden Gewinn an Luftdruck, um den kritischen Zustand zu verbessern.
Deshalb sind Gamow Bags sehr nuetzlich fuer Berge, bei denen es nicht moeglich ist, sofort in eine geringere Hoehenlage abzusteigen, aber sind gewoehnlicherweise nicht fuer Berge geeignet, wo es menschlich moeglich waere, vom Gipfel bis zum Ausgangstor innerhalb 2 Stunden und 20 Minuten abzusteigen (Simon Mtuy, 26th Dezember 2006)
Der Bergsteiger sollte verstehen, dass ein Gamow Bag nicht dafuer hergestellt wurde, sich in der Umgebung sehr duenner Luft zu befinden und den Verbraucher alle paar Minuten anzuhalten, um mehr Luft in die Tasche zu pumpen, damit der Druck beibehalten wird. Diese erforderliche Masnahme verlangsamt die Evakuierung betraechtlich. Die ist vergleichbar mit dem kuerzlichen Vorfall am 16th Oktober 2007, indem einer unserer Fuehrer, Deodatus Na'alli, entschieden hat, dass ein von Geburt an Behinderter auf einer Hoehe von 5200 Meter unbedingt sofort absteigen muss. Das Team startete mit der Evakuierung um 05.45 Uhr, waehrend unser Buero in der UK schon Verbindung mit dem Zustaendigen des Nationalparks aufgenommen hat und wir hatten den Verletzten um 11.50 Uhr im Krankenwagen, den unser Buero aus der UK auf den Weg geschickt hat, um ihn auf 2300 Metern Hoehe abzuholen. Um 12.30 Uhr, genau 6 Stunden und 45 Minuten nach dem Beginn der Evakuierung vom Gipfel, hat der Bergsteiger medizinische Versorgung im KCMC in Moshi erhalten. (Der Bergsteiger hat sich sofort erholt und wurde seit diesem Vorfall ein Climb Coordinator).
Wenn sich eine Bergsteigergruppe unbedingt mit einem unserer top Gamow Bags Geraete ausstatten moechte, ist dies mit einem Preisaufschlag von USD 240 pro Bergsteigergruppe und pro Gamow Bag moeglich. Unsere Gamow Bags sind unten rechts abgebildet. Klicken Sie auf das Bild, um es zu vergroessern.
Benutzung von Druckspeichermasken im Falle des Erleidens von HAPE auf dem Kilimanjaro
Diese Masken sind Standardausruestungen auf unseren Aufstiegen und werden fuer die Behandlung von High Altitude Pulmonary Oedema (HAPE oder Hoehenlungenoedern) verwendet. Der betroffene Bergsteiger atmet normale Luft durch ein Einlassventil, waehrend die Expirationsluft bzw. die ausgestossene Luft durch einen Wiederstandsventil herausgepresst wird. Der leichte Druck beim Ausatmen erschwert die Atmung, aber dadurch wird das Volumen der Luft in der Lunge vergroessert, um Fluessigkeit aus dem Luftzellen der Lunge zu pressen, damit ein Kollaps vorgebeugt wird. Die Verwendung dieser Masken erhoeht auch den SpO2 bzw. den gesaettigten Sauerstoffgehalt des Bergsteigers und ist eine guenstige Massnahme, um Zeit zu gewinnen, bis der Abstieg bewerkstelligt wird. Rechts oben demonstriert Deo Shayo die Verwendung der Maske, waehrend Venance und Vincent ihm dabei helfen.
Die Verwendung der Evakuierung mit einem Helicopter und Plannung, einen Doktor auf den Kilimanjaro einfliegen zu lassen
Im Jahre 2006 wurde Team Kilimanjaro ein Angebot von Air Alpha naeher gebracht, sich einem neuen, privaten Rettungseinrichtung fuer grosse Hoehenlagen anzuschliessen, der die Verwendung von state-of-the-art Eurocopters beinhalten wuerde, die problemlos auf dem Gipfel des Kilimanjaro's landen koennten oder eine schnelle Evakuierung vom Krater bei 5730 Hoehenmetern moeglich machen. Das Programm wuerde es ermoeglichen, einen Verletzten auf dem Gipfel des Kilimanjaro mittels Flugweges innerhalb von 25 Minuten nach Kontaktaufnahme zu bergen. Leider wurde dieses Vorhaben jedoch von den Nationalparksbehoerden Tanzanias abgelehnt, weil – darauf spekulieren wir – aus politischen Gruenden sollen diese Bergungsarbeiten innerhalb der Nationalparksbehoerden bleiben.
Sollte ein Bergsteiger eine Versicherungs abgeschlossen haben, die die Kosten eines Bergungsprogramms mit einzufliegenden Doktor uebernimmt, ist dies leider momentan noch nicht als vorteilhaft anzusehen, da es noch keinen festen Landeplatz hoch auf dem Berg gibt, jedoch sind die festen Abholstellen fuer den Helicopter schon festgelegt:
Horombo Huts, 3714 Meter (um die 3-5 Stunden Evakuierung mit einer Trage vom Krater)
Barranco Huts, 3984Meter (um die 3-5 Stunden Evakuierung mit einer Trage vom Krater )
Shira Huts -hier kann ein Krankenwagen innerhalb von 75 Minuten von Londrossi aus hinfahren
Team Kilimanjaro hat darauf bestanden, einen zusaetzlichen Rescue Point naeher an Barafu zu eroeffnen, bei 4.245 Hoehenmeter, grid 3° 7'0.23"S, 37°24'0.27"E, aber dies wurde seit October 2008 von einigen Gesellschaften in Nairobi noch nicht zugestimmt.
Team Kilimanjaro bemueht sich immer noch um einen Dialog mit der Flugrettung mit dem Bestreben den Einsatz von Starrfluegelluftfahrzeugen welche vom Nairobi Wilson Airport aus starten koennten und eine Rettung aus dem Krater innerhalb einer Stunde ermoeglichen wuerden, voranzutreiben. Aber so wie die Dinge zur Zeit stehen, gibt es keinen Grund fuer Optimisums hinsichtlich eines baldigen Fortschritts, solange sich die in Nairobi ansaessigen und bei FD unter Vertrag stehenden Fluggesellschaften allem Anschein nach unwillig zeigen, ihre Flugzeuge und Piloten einem Einsatz und den dazugehoerenden Risiken auszusetzen, welche mit hochspezialisierten Rettungseinsetzen in grossen Hoehen verbunden sind und bei widrigen Bedingungen wuerde solch ein Vorhaben ueberhaupt nur einen kleinen Teil an Piloten-Ausbildung darstellen.
Daher ist es nicht empfehlenswert sich fuer das Kilimajaro -Flugrettungssystem zu registrieren und Bergsteiger sollten sich bewusst sein, dass solange TANAPA den Antrag von AirAlpha nicht akzeptiert, eine Rettung per Helikopter kein brauchbares Rettungsmittel in einer lebensbedrohlichen Situation darstellt.
Nutzung von zusaetzlichem Sauerstoff im Notfall waehrend der Kilimanjaro Besteigung
Nocheinmal: schnelles Aufsteigen sollte im Voraus in einem Kurs geuebt werden. Sobald der Bergsteiger einmal Sauerstoff verabreicht bekommen hat, ist es fuer ihn oder sie nicht mehr sicher, den Aufstieg weiter fortzufuehren, da dass Einatmen von 99%igen Sauerstoff des Koerpers Ausloeser deaktiviert, was die Haemoglobin Produktion beschleunigt. Wir verabreichen im Notfall Sauerstoff nur in Verbindung mit einem schnellen Abstieg. Wir tragen die selben Aluminiumbehaelter und Regulatoren, welche auch an das US-Aussenministerium geliefert werden, und in unserer Hinsicht handelt es sich bei diesen um die weltweit zuverlaessigsten und Besten. Wir wollen nochmals betonen, dass der zusaetzliche Sauerstoff nur an das Unterstuetzungs-Team ausgegeben wird und auch nur fuer Notfaelle gedacht ist, und nicht als ein Hilfsmittel fuer den Bergsteiger um zum Gipfel zu gelangen.
Gebrauch eines Blutsauerstoffmessgeraetes beim Aufstieg des Kilimanjaro
Das hier ist eine kleine Plastikklemme, die ueber einen Finger passt geklemmt wird, von dem aus zwei Wellenlaengen des Lichtes durch das Gewebe des Fingers strahlen. Der Lichtbetrag einer bestimmten Wellenlaenge, das einen roten Blutfarbstoff absorbiert, haengt mit dem Level der Saettigung des Sauerstoffs im Blut zusammen. Der sich daraus ergebende Messwert zeigt dem Anwender einen wirksamen, effektiven Annaeherungwert des gegenwaertigen Sauerstoffgehalts im Blut der Person. Der Bergsteiger sollte jedoch durchgehend normal athmen, waehrend die Messungen erfolgen, da Hyperventilation und das ploetzliche Anhalten des Atems einen niedrigen Puls/ hohe Spo2 Werte hervorrufen koennen.
Um ehrlich zu sein, besteht der genaue Grund, dass wir gegen den Gebrauch des Blutsauerstoffmessgeraetes sind darin, dass ausnahmslos alle Anwender, die wir auf dem Kilimanjaro gefragt haben, kaum verstanden haben, wie die Messung den interpretiert werden soll. Sollte natuerlich ein qualifizierter Physiologe, der spezielle Kenntnisse ueber Hoehenlagen hat, die Expedition begleiten, stimmen wir dem Gebrauch des Geraetes gerne zu.
Es wird im Allgemeinen angenommen, dass ein hoher SpO2 gut ist und ein Anzeichen darauf, dass es dem Bergsteiger gut ergeht und deshalb sicherer ist, als jemand mit einem niedrigeren SpO2. Diese falsche Interpretation ist moeglicherweise fuer den Bergsteiger sehr gefaehrlich und fuehrt dazu, dass die ueberwachende Person fuer irregefuehrt wird, dahingehend, dass die hohen Werte darauf hinweisen, dass der Bergsteiger sicher ist. Mit diesen Komplikationen, die durch die Hoehe ausgeloest werden, koennen toedliche Folgen entstehen, sogar wenn ein Bergsteiger sehr hohe SpO2 Werte aufzeigt. Wir haben durchwegs herausgefunden, dass Leute mit sehr schlechter Kondition schon oft einen Notfall ausgeloest haben, da ihr SpO2 schon in geringen Hoehnemetern angestiegen ist, waehrend die Koerper der Athleten, dessen anspruchsvolles, gewoehnliches Training, das sie unter ihre sauerstofffreien Grenzbereich bringt, ihre persoenlichen Anforderungen und ihre Physiology nicht aendern, bis Sie hoch oben auf dem Berg sind und das Stadium von mildem Sauerstoffmangel beginnt, das bei diesen Koerpern als voellig normal interpretiert wird. Ein gesunder und angemessen akklimatisierter Athlet kann deshalb beim Barafu (4681 M) einen Sp02 von 70% vorweisen, waehrend eine unfitte Person Werte von 80% haben kann. Es ist absolut moeglich, mit einem Wert von 80% Gerhinoedern zu entwickeln.
Solche Geraete sind deshalb normalerweise nicht empfehlenswert, da das Ablesen der Werte nur qualifizierten Personen und den erfahrenen Bergfuehrern etwas nuetzt, um die die Symptome im Falle der Gefahr zu erkennen.
Wenn sich eine Gruppe vorher dazu entschlossen hat, mit einem unserer Blutsauerstoffmessgeraeten ausgestattet zu werden, ist dies mit einem zusaetzlichen Aufpreis von USD 45 pro Bersteigergruppe und pro Sauerstoffgeraet moeglich.
Mitnahme eines tragbaren Defribrillators auf den Aufstieg zum Kilimanjaro
Dies ist wohl eine gute Idee fuer jemand mit einer bekannten, ernsthaften Herzkreislaufstoerung und zugleich entschlossen, unter jeglichen Risiken zu besteigen. Sir Ranulph Fiennes behauptet, dass sein Leben im Flughafen Bristol von einem tragbaren Defibrillator gerettet wurde, jedoch haben wir noch nie von einer einzigen Rettung dieser Art auf dem Berg gehoert und es ist fraglich, ob wenige – wenn ueberhaupt welche – versuchte Wiederlebungsversuche im Krater erfolgreich waeren, wo der Luftdruck normalerweise um die 500-550 Millibar ist und wo statistisch die meisten Todesfaelle in der Berggeschichte passieren.
Wenn eine Gruppe sich im Voraus dafuer entscheidet, mit einem unserer tragbaren Philips Heart Start Defibrillatoren ausgeruestet zu werden, ist dies mit einem zusaetzlichen Aufpreis von USD 190 pro Bergsteigergruppe und pro tragbarem Defibrillator moeglich. Jedoch setzt in diesem Falle die Nachfrage fuer einen tragbaren Defibrillator fuer einen Aufstieg voraus, dass alle Teilnehmer der Tour damit einverstanden sind, da sie unser Personal fuer die moeglichen Konsequenzen einer Wiederbelebung in einem sauerstoffarmen Umgebung entschaedigen muessen, da langfristige Gehirnschaden verursacht werden koennen. Unsere Defibrillatoren sind rechts oben abgebildet.