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Einfuehrung in die Hoehenkrankheit und die Auswirkungen der Hoehe auf den Koerper

Vom technischen her gesehen ist der Aufstieg zum Kilimanjaro als Eintritt in die Stufe der Extremen Hoehenlagen einzuordnen. Die Hoehenlage ist wie folgt einzustufen:

High Altitude Zoneneinteilung
Hohe    2.500 - 3.500 Meter
Sehr große    3.500 - 5.500 Metern
Extrem hohe   5.500 Meter

Keine besonderen Faktoren, wie Alter, Geschlecht oder koerperliche Kondition lassen eine Anffaelligkeit der Hoehenkrankheit voraussagen. Einige schaffen es und einige schaffen es einfach nicht. Die meisten koennen bis zu 2.500 Meter ohne besondere Beschwerden laufen.  

Was verursacht die Hoehenkrankheit?

Die Luft am Meeresspiegel umfasst etwa 21% Sauerstoff, waehrend der durchschnittliche Luftdruck etwa ueber 1 bar misst (1000 mbar). Wenn die Hoehe nun zunimmt, bleibt die Sauerstoffanreicherung dieselbe,  aber wenn der Druck faellt, reduziert sich die Anzahl der Sauerstoffmolekuele pro Atemzug.

Bei 3.500 Meter ist der Luftdruck gerade ueber 630 mbar (haengt von den Wetterkonditionen ab), deshalb gibt es ungefaehr 40%  weniger Sauerstoffmolekuele pro Atemzug.  Um dann dem Koerper noch mit angemessenem und ausreichendem Sauerstoff zu versorgen, muss sich ihre Anzahl der Atemzuege -sogar waehrend einer Pause – erhoehen.  

Durch die zusaetzlichen Atemzuege wird die Sauerstoffmenge in ihrem Blut erhoeht, aber nicht im gleichen Volumen wie auf der Hoehe des Meeresspiegels. Die erforderliche Sauerstoffmenge fuer jegliche Aktivitaeten ist die gleiche, der Koerper muss allerdings mit weniger Sauerstoff zurecht kommen. Dieser Prozess wird dann als Akklimatisieren bezeichnet. Das Scheitern dieser Akklimatisierung gibt ihrem Koerper die Moeglichkeit diesen Prozess zu vermeiden, da dies zu gefaehrlichen Folgen, bekannt als AMS oder akute Hoehenkrankheit fuehren kann.
 

<<< Diskussion des Kilimanjaro Sicherheits-Ausrüstung

Showing a pressure of 499 millibars of barometric air pressure on Kilimanjaro's summit. Since a bar of pressure is reckoned to be normal for sea level, this image demonstrates that on Kilimanjaro's summit each breath comprises half the amount of oxygen we enjoy at sea level. In bad weather the pressure drops further still, so the amount of available oxygen is further reduced. Carl, battling against altitude-induced exhaustion en route to Barafu (4681m).